Absatzkrise am Automobilmarkt dramatisiert sich
3. Dezember 2008 von redaktion
Dass einzelne Automobilkonzere nicht nur in Deutschland auf staatliche Förderung angewiesen sind,
wird vielerorts berichtet. Nun hat der Verband der Automobilindustrie (VDA) Stellung zur voraussichtlichen Gesamtsituation des Automobilmarktes im Jahre 2009. Wie zu erwarten, fällt die Prognose nicht rosig aus; Tatsächlich erwartet man im Gewerbe das düsterste Jahr seit der Wiedervereinigung.
Matthias Wissman, der Präsident des VDA, rechnet mit gerade mal 2,9 Millionen KFZ-Neuzulassungen auf deutschem Boden und damit mit der seit langem größten Talfahrt der Branche. Verbunden damit ist zwangsweise auch Stellenabbau, wobei in diesem Zusammenhang keine konkreten Zahlen genannt wurden.
Vergleicht man die derzeitige Beschäftigung mit der des Jahres 2007, so erfasst man über 13.000 neue Stellen.
Die Kürzungen sollen sich v.a. auf Zeitarbeitsplätze beschränken, da die Stammmitarbeiterschaft nach einer Erholung des Finanzmarkts weiterhin gebraucht werde.
Der Konzern Daimler spekuliert tatsächlich mit der Einführung einer 4-Tages-Woche in der Produktion und mit insgesamt 5 Wochen Herstellungsferien über 2009 hinweg.
