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In Südkorea haben knapp 27 000 Menschen eine Sammelklage gegen den US-Konzern Apple eingereicht. Die Technologiefirma aus Kalifornien und deren südkoreanische Niederlassung werden beschuldigt, Ortsdaten auf dem iPhone gespeichert zu haben. 

Die Kläger werfen dem Hersteller von iPhone und iPad einen Verstoß gegen das Datenschutzgesetz vor und fordern Schadensersatz für den “erlittenen emotionalen Schaden”.

Pro Kläger fordert die Gruppe eine Million Won, was etwa 648 Euro sind. Falls das Gericht in Changwon zugunsten der Kläger entscheiden sollte, würde das Apple umgerechnet fast 18 Millionen Euro kosten.

Forscher und Hacker hatten im April darauf aufmerksam gemacht, dass iPhones und iPad-Tablets mit Sim-Karte fortlaufend Informationen über den Aufenthaltsort des Nutzers speichern.

In seiner Begründung hatte Apple darauf hingewiesen, dass es mit der Sammlung von Ortstdaten die Positionsbestimmung für Kartenanwendungen und andere orstbezogene Dienste beschleunigen und verbessern wollte.