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Discounter zum Spottpreis

Die Billig-Supermarktkette Woolworth(s) steht zum Verkauf. Das britische Unternehmen musste schon vor der aktuellen Rezession viel durchleben, da sie der Konkurrenz, die mittlerweile auch online ist und ihre Zielgruppen ausdehnt, kaum Paroli bieten konnte. So fiel der Aktienkurs des mit ca. 350 Millionen Euro verschuldeten Konzerns im vergangenen Jahr um schlappe 83%.

Der derzeitige Wirtschaftseinbruch bedeutet nun das Aus für Woolworth in seiner jetzigen Form, welches sich in den USA bereits vor 10 Jahren verabschiedet hatte. Zu einem symbolischen Spottpreis von umgerechnet keinen 1,20 Euro soll die Firma nun an Ihre Mutter Hilco verkauft werden, welche auch bereit ist, einen Teil der Schulden zu übernehmen.
Wenig freuen dürfte dies den größten Einzelaktionär Ardeshir Nagshineh. Der Iraner besitzt gut 10% der Anteile und bezeichnet die derzeitigen Entwicklungen verständlicher Weise als “lachhaft” und “inakzeptabel”.