Günstiger Bankenkauf
28. November 2008 von redaktion
Angesichst der aktuellen Finanzlage gestaltet sich die übernahme der Dresdnerbank durch die Commerzbank als deutlich schneller und vor allem billiger. So teilte nun ein offizieller Sprecher von Seiten der Commerzbank die derzeit angepeilten Werte und Fristen mit.
Statt, wie ursprünglich geplant, die Tochter der Versicherungsgesellschaft Allianz erst zu 60% zu übernehmen, um sie Ende 2009 vollständig aufzukaufen, soll nun bereits im Januar eine vollständige überschreibung erfolgen. Dies diene der besseren Integration und der Beruhigung des Finanzmarktes.
Ebenso habe sich die Höhe Bezahlung gewandelt. Statt ursprünglich gedachten 9,8 Milliarden, sank der Preis der Dresdner nun auf 5,1 Milliarden Euro. Dieser wird zudem nun in Noten statt Aktien entrichtet, was den Anteil der Allianz an der in Zukunft fusionierten Bank von den kalkulierten 30% auf 18,4% mindert.
Die Zusammenlegung der beiden Banken wird eine Kürzung von 9000 Stellen, davon 6500 allein in Deutschland, der gesamten 67.000 zur Folge haben. Bis 2012 bedeutet es ferner die Schließung von 300 Filialen, was einem Fünftel des Ganzen entspricht.
