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Umsatzeinbruch bei Porsche

Auch der erfolgreiche Stuttgarter Automobilhersteller Porsche kann sich dem allgemeinen Börsenrutsch nicht entziehen. Ofizielle Sprecher kündigten einen definitiven Absatzrückgang an.

Im neuen Geschäftsjahr 08/09, welches im August begann, ist der Umsatz in diesen vier Monaten auf circa 2 Milliarden Euro gesunken, im Vergleich zu den vorhergehenden Vieren, welche 2,36 Milliarden erwirtschafteten. Dies entspricht einem in Autos gemessenen Verkaufsrückgang von gut 5000 Stück; im Vorjahr wurden über 30.000 an den Mann gebracht. So sind in nächster Zeit sieben Tage Produktionspause geplant.
Gerade der US-Amerikanische Absatzmarkt schmälert sich angesichts der Wirtschaftskrise deutlich und zwingt das Unternehmen, seinen Haushaltsplan zu überdenken.

So wird sich die geplante übernahme von VW unabsehbar verzögern. Noch vor Januar 2009 sollten ursprünglich über 50% der Aktien von Volkswagen in der Hand von Porsche liegen, um im Verlauf des nächsten Jahres auf über 75% aufzustocken. Generell jedoch ist die übernahme nicht gefährdet.

Fragwürdighierbei ist die erhöhte Vergütung für den sechsköpfigen Vorstand. Aus dem verblüffend erfolgreichen Aktiengeschäft mit VW heraus, erhielt er in diesem Jahr gut 30 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.